Glossar
Wir haben hier für Sie einige wichtige Begrifflichkeiten aus dem Bereich Finanzen in einem Online-Glossar zusammengetragen. Beinhaltet sind insgesamt 128 Begriffe.
Sollten Fragen zu einem dieser Begriffe bei Ihnen aufkommen, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir helfen Ihnen weiter.
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Abgeltungssteuer
Mit der Abgeltungssteuer, eingeführt im Jahr 2009, werden alle durch Kapital erwirtschafteten Einnahmen erfasst und mit 25 Prozent versteuert. Darunter fallen u.a.
Gewinne aus Aktienkäufen und -verkäufen, Zinsen, Währungsgewinne etc. Nicht besteuert werden dabei Eigenheime, vermietete Immobilien, staatlich geförderte Betriebsrenten, geschlossene Fonds, private Rentenversicherung und Kapitallebensversicherungen.
Abgeschlossenheitsbescheinigung
Die Behörde bescheinigt dem Bauherren bzw. dem Besitzer mit einer Abgeschlossenheitsbescheinigung, dass alle Wohnungen baulich abgetrennt sind und somit eine eigenständige abgeschlossene Wohneinheit bilden.
Abtretung
Unter einer Abtretung, auch Zession genannt, ist eine vertraglich festgehaltene Forderungsübertragung zu verstehen. Dabei übergibt ein sogenannter Zedent dem Zessionar die Forderungen und ermächtigt ihn somit zum neuen Gläubiger.
Agio
Agio wird auch als Aufgeld oder Preisaufschlag bezeichnet und steht oft im Zusammenhang mit einem Fond. Dabei wird der Erwerb eines Fonds in Rechnung gestellt. D.h. die Beratungsleistung wird vergütet. In den meisten Fällen beträgt das Agio zwischen 4 % und 6 %.
Anlagekonto
Das Anlagekonto wird allein für den Erwerb und die Verwahrung von Fondsanteilen verwendet. Durch Einzahlungen auf das Konto kann der Anleger Investmentanteile erwerben.
Anlagemöglichkeiten
Die Darstellung der Anlagemöglichkeiten stellt eine Übersicht oder auch einen Vergleich über alle derzeitig existierenden Kapitalanlagen auf dem Kapitalmarkt dar.
Annuität / Annuitätendarlehen
Eine Annuität ist eine zu leistende Gebühr für die Darlehensverzinsung und -tilgung. Unterschieden wird zwischen konstanten und variablen Annuitäten. Ausschlaggebend für eine konstante Annuität sind dabei die gleichbleibende Abnahme der Restschuld, sowie die Reduzierung des Tilgungsanteils.
Merkmale der variablen Annuität bilden ein kontinuierlicher Tilgungsbetrag und regressive Zinszahlungen.
Anschlussfinanzierung
Der Prozess der Ablösung eines auslaufenden Darlehens durch ein neues Darlehen wird als Anschlussfinanzierung bezeichnet.
Auflassungsvormerkung
Eine Auflassungsvormerkung stellt eine Absicherung bei dem Kauf einer Immobilie dar. Dabei kann sich der Käufer kostengünstig bescheinigen lassen, das er das Grundstück in dem Zustand erhält, wie er es bei der Besichtigung gesehen hat.
Ausschüttung
Eine Ausschüttung umschreibt eine meist jährliche Weitergabe von Erträgen vom Fondsverwalter an den Anleger. Unterschieden wird zwischen ordentlichen und außerordentlichen Erträgen.
Eine Ertragsausschüttung erzeugt einen Rückgang des Fondspreises. Eine Ertragsansammlung bis zum Tag der Ausschüttung erhöht den Anteilswert im Jahresverlauf.
Auszahlungsvoraussetzungen
Um die Auszahlung eines Darlehens zu erwirken, müssen die Auszahlungsvoraussetzungen gegeben sein. Zu den Voraussetzungen zählen beispielsweise die Unterzeichnung des Kreditvertrages, die Eintragung ins Grundbuch an der richtigen Stelle, die Vorlage von sonstigen Unterlagen oder Nachweisen, etc.
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BaFin
Die BaFin ist die Bundesanstalt für die Finanzdienstleistungsaufsicht. Die selbstständige Bundesanstalt unterliegt der Rechts- und Fachaufsicht des Bundesministeriums der Finanzen.
Zu den Hauptaufgaben zählen zum einen die Aufsicht über Banken und Versicherungen, sowie die Kontrolle über den Wertpapierhandel in Deutschland.
Baufinanzierung
Unter einer Baufinanzierung ist die Finanzierung eines Bauvorhabens zu verstehen. In der heutigen Gesellschaft gibt es viele Finanzierungsmöglichkeiten, um sich den Traum eines eigenen Hauses zu erfüllen.
Man kann entweder einen Bausparvertrag abschließen, einen Kredit oder eine Hypothek auf ein Grundstück aufnehmen.
Bausparen / Bausparvertrag
Mit einem Bausparvertrag spart der Anleger Kapital für die Finanzierung eines Bauvorhabens an. Bei Abschluss eines Sparvertrages mit einem Kreditinstitut wird eine Bausparsumme mit einem vertraglich festgelegten Prozentsatz vereinbart.
Zudem stellt der Bausparvertrag auch eine Anlageform der Vermögenswirksamen Leistungen dar.
Beleihungsauslauf
Der Beleihungsauslauf ist das Verhältnis zwischen dem Darlehensbetrag und dem Beleihungswert einer Kreditsicherheit.
Beleihungsgrenze
Die Beleihungsgrenze ist der prozentuale Abschlag vom Beleihungswert einer Kreditsicherheit und gibt die maximale Grenze der zu gewährleistende Kredithöhe vor.
Beleihungsobjekt
Eine Immobilie stellt ein zu beleihendes Objekt dar.
Beleihungswert
Der Beleihungswert stellt den Wert einer Kreditsicherheit dar.
Bereitstellungszins
Die Erhebung von Bereitstellungszinsen erfolgt im Zuge eines zu großen Zeitraums zwischen der vertraglich vereinbarten Auszahlungsreife und der tatsächlich getätigten Kreditmittelabrufs.
Bonität
Bonität ist die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens, eines Staates oder einer natürlichen Person. Inwiefern ist der Kreditnehmer dazu in der Lage die Rückzahlungsfähigkeit und die Zahlungswilligkeit zu gewährleisten.
Bruttorendite
Unter der Bruttorendite ist der Ertrag von Anlagen zu verstehen. Hierzu zählen beispielsweise Wertpapier oder Immobilien. Abgaben und Steuern werden dabei nicht von der Rendite abgezogen. Das Gegenteil der Bruttorendite ist die Nettorendite.
Bürgschaft
Mit einer Bürgschaft verpflichtet sich ein Bürge gegenüber dem Gläubiger (Kreditinstitut) eines Kreditnehmers. Er erklärt sich bereit für die Verbindlichkeitserfüllung des Dritten im Falle einer Zahlungsunfähigkeit einzustehen.
C
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keine Einträge
D
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Darlehen
Ein Darlehensnehmer nimmt ein Darlehen bei einem Kreditinstitut auf und vereinbart mit diesem eine bestimmte Laufzeit, um sich eine größere Investition leisten zu können.
Die entstandene Verbindlichkeit ist vom Darlehensnehmer in gleicher Art, Höhe und Menge zu begleichen.
DAX (Deutscher Aktienindex)
Der DAX® Index beinhaltet insgesamt 30 Aktien von inländischen Unternehmen. Diese Aktien werden an den deutschen Börsen amtlich gehandelt. Die Auswahl der Börsen erfolgt nach Börsenumsatz und Marktkapitalisierung.
Disagio
Disagio wird als Abgeld oder auch als Preisabschlag bezeichnet. Dieser kann sich durch die Wertpapierausgabe ergeben und wird in Prozent angegeben.
Deren Höhe ergibt sich aus dem Unterschied zwischen dem Wertpapiernennwert und seinem niedrigeren Kurs.
Dividende
Die Dividende ist der Gewinnanteil der Aktionäre einer Aktiengesellschaft. Deren Höhe, welche in Abhängigkeit zur aktuellen Konjunkturlage, zur Ertragskraft und zum Unternehmensgewinn steht, ist bei der Hauptversammlung festzulegen.
Doppelbesteuerungsabkommen
Bei dem Doppelbesteuerungsabkommen handelt es sich um einen zwischen zwei Staaten abgeschlossenen Vertrag, in dem festgelegt ist, wie hoch das Besteuerungsrecht ist und in welchem Umfang es den Vertragspartnern für die in ihrem Territorium erzielten Einkünfte zusteht.
E
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Effektivzins
Der effektive Jahreszins wird als Effektivzins bezeichnet und stellt die Kreditgesamtkosten in Form eines jährlichen Prozentsatzes dar.
Eigenkapital
Eigenkapital ist das Grundkapital was vom Unternehmer selbst mit in die Unternehmung eingebracht wird. Das Eigenkapital wird in der Bilanz auf der Passivseite aufgeführt.
Eigenleistung
Eine Eigenleistung ist die von einem Unternehmen eigens erbrachte Leistung, die nicht an Dritte weitergegeben wird, sondern im Unternehmen selbst zum Einsatz kommt.
Emission, Emissionsvolumen
Unter einer Emission ist die Erstausgabe von Effekten (Aktien, Anleihen, Wertpapieren) zu verstehen.
Das Emissionsvolumen umfasst alle Wertpapiere die zu einer Emission gehören.Erschließungskosten
Mit den Erschließungskosten sind alle anfallenden Kosten für den Grundstücksanschluss gemeint, d.h. die Kosten für den Anschluss an die Kanalisation, die Wasser- und die Energieversorgung.
Auch Anteilskosten für den Straßenbau inklusive Gehweg und Beleuchtung, öffentlicher Grünflächen, der Kinderspielplätze, Lärmschutzanlagen sowie Kosten für das Telefon- und Kabelfernsehnetz fallen mit in diesen Bereich.
Ertrag
Bei den Erträgen wird zwischen ordentlichen (steuerpflichtig) und außerordentlichen (steuerfrei) Erträgen unterschieden. Unter ordentliche Erträge fallen Zins- und Dividendeneinnahmen. Zu den außerordentlichen Erträgen zählen Veräußerungsgewinne.
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Festdarlehen
Bei einem Festdarlehen handelt es sich um ein langfristiges Darlehen. Dieses wird nach Ablauf in der Höhe einer bestimmten Summe getilgt. Während der Laufzeit sind nur die Zinsen zu zahlen.
Festzins
Ein fester Zinssatz, der auf einen vereinbarten Zeitraum zu entrichten ist, wird als Festzins bezeichnet.
Finanzierung
Die Finanzierung beschreibt zum einen den Vorgang der Kapitalbeschaffung zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes und zur Investitionsdurchführung.
Zum anderen ist unter der Finanzierung die Bereichssteuerung der gesamten Zahlungsmittel zu verstehen, um eine Liquidität gewährleisten zu können.
Finanzierungsrate
Eine Finanzierungsrate bestimmt den zu tilgenden Geldbetrag und somit die Anzahl der Ratenzahlungen, um die Schuld zu begleichen.
Finanzplanung
Bei der Finanzplanung geht es um die vorausschauende Planung des Finanzbedarfs und der -deckung. Die Hauptaufgabe beruht auf die Sicherung der Unternehmensstabilität in Hinblick auf eine ausreichende Liquidität.
Flurkarte
Eine Flurkarte, auch Liegenschaftskarte genannt, stellt alle Immobilien einer Ortschaft bildlich dar. Somit werden die Begrenzung und die Größe aller Grundstücke im Grundbuch festgehalten.
Flurstück
Ein Flurstück (Parzelle) ist ein begrenzter, geometrisch definierter Teil der Erdoberfläche und unterliegt einer amtlichen Vermessung.
Fond (Investmentfond)
Mit einem Investmentfond erhält ein Anleger die Möglichkeit längerfristig Geld anzulegen. Das angelegte Geld wird durch eine Kapitalanlagegesellschaft zusammen mit dem Kapital von anderen Anlegern in unterschiedliche Anlageformen investiert.
Hierbei kann es sich unter anderem um Aktien, Immobilien oder Wertpapiere handeln.
Forward-Darlehen
Das Forward-Darlehen ist ein im Grundbuch gesichertes Darlehen und ist als klassisches Annuitätendarlehen zu betrachten. Erst nach einer festgelegten Vorlaufzeit kann sich der Darlehensnehmer sein Darlehen auszahlen lassen.
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Geldwert - Inflationsrate
Unter einer Inflationsrate ist eine andauernde Preissteigerung zu verstehen. Steigt die Inflationsrate an, so sinkt der Geldwert.
Genussrecht / Genussschein
Genussscheine sind Wertpapiere und unterliegen keiner gesetzlichen Vorschrift. Mit diesem Genussschein werden Ansprüche auf einen Anteil am Reingewinn, am Liquidationserlös oder auf den Bezug neuer Genussscheinrechte verbrieft.
Gewinn
In der Betriebswirtschaft ist unter dem Begriff Gewinn der erzielte Ertrag eines Unternehmens nach Kostenabzug zu verstehen.
Grundbuch
Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, welches beim zuständigen Amtsgericht geführt wird.
Grundbuchauszug
In dem Grundbuchauszug sind alle Grundstücke mit deren Grundbucheintragungen aufgelistet.
Grunddividende
Die Grunddividende ist der festgelegte Grundbetrag, den ein Unternehmen vom Gewinnanteil an die Aktionäre einer Aktiengesellschaft ausschüttet.
Grunderwerbsteuer
Die Grunderwerbsteuer fällt beim Kauf eines Grundstücks an. Die Steuererhebung erfolgt in Deutschland auf den Grundlagen des Grunderwerbsteuergesetzes.
Grundschuld
Die Grundschuld ist ein Recht, bei dem eine Zahlung für ein erworbenes Grundstück gefordert wird.
Guthaben
Das Guthaben ist der Betrag auf einem Bankkonto oder einem Girokonto. Dieser Betrag wird als Forderung gegenüber Dritten deklariert.
H
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Honorar
Ein Honorar bekommt ein Freiberufler für seine getätigten Leistungen.
Hypothek
Mit einer Hypothek (Grundpfandrecht) sind bebaute oder nicht bebaute Grundstücke belastet. Die Eintragung erfolgt ins Grundbuch. Um die Finanzierung eines Hausbaus zu ermöglichen, dient die Aufnahme einer Hypothek als Sicherungsmittel für Kredite.
I
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Immobilie
Als Immobilie wird ein Grundstück bezeichnet, auf dem sich Gebäude und anderes Zubehör befindet.
Investition / Investment
Mit einer Investition wird eine langfristige Kapitalanlage in Güter und Leistungen getätigt. Diese dient der Erhaltung, Erweiterung und Modernisierung der Sachwerte.
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keine Einträge
K
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Kapital
Bei Kapital handelt es sich um eine werthaltige Sache und zählt in der Volkswirtschaft zu den drei Produktionsfaktoren. Kapital ergibt sich aus Eigen- und Fremdkapital. Ziel ist es den eigenen Wert zu vergrößern.
Dabei werden mit einem Geldbetrag Rohstoffe, Maschinen und Arbeit bezahlt, um ein bestimmtes Produkt zu erschaffen. Dieses Produkt hat nun mehr wert als der ursprüngliche Geldbetrag.
Kapitalanlage
Mit der Kapitalanlage ist eine langfristige Anlage von Kapital gemeint. Hierbei werden drei Ziele verfolgt: Liquidität, Rentabilität und Sicherheit.
Die Kapitalanlage erfolgt entweder in Form von Geldanlagen (Sparkonto, Anlagekonto, Wertpapiere) oder in Form von Sachanlagen (Grundstücken).
Kapitalmarkt
Ein Kapitalmarkt dient der Vermittlung von lang- und mittelfristigem Kapital. Hierzu zählen langfristige Kredite und Beteiligungskapital. Der Handel findet an freien Kapitalmärkten und an Wertpapierbörsen statt.
Ziel ist es Kapital für die Finanzierung von Investitionen anzuhäufen und Unternehmern sowie staatlichen Institutionen zur Verfügung zu stellen.
Kondition
Der Begriff Konditionen umschreibt die Zahlungs- und Lieferungsbedingungen.
Konzept (individuell)
Ein Konzept ist ein entworfener, zusammenfassender Plan, der ein bestimmtes Projektvorhaben beschreibt.
Kredit
Ein Kredit ist eine Geldsumme, die befristet an einen Kreditnehmer überlassen wird. Der aufgenommene Kredit ist vom Kreditnehmer an den Kreditgeber zzgl. Zinsen zu einem späteren Zeitpunkt zu zahlen.
Kreditinstitut
Ein Kreditinstitut wird auch als Geldinstitut bezeichnet. Es handelt sich hierbei um ein gewerbliches Unternehmen, welches ein Bankgeschäft betreibt. Das Kreditinstitut sorgt für einen geregelten Ablauf aller Geld- und Kapitalströme.
Kreditor
Ein Kreditor ist der Kreditgeber und gewährleistet den Kredit.
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Laufzeit
Die Laufzeit einer bestimmten Sache (z.B. Kredit, Wertpapier, Darlehen etc.) beschreibt einen Zeitraum, von einem zeitlich festgelegten Anfangspunkt bis hin zum Endpunkt.
So beispielsweise die Kreditlaufzeit. Sie besagt den vereinbarten Zeitraum des Kreditvertrages zwischen dem Kreditgeber und dem Kreditnehmer.
Lebensversicherung
Bei einer Lebensversicherung handelt es sich um eine Form der Versicherung, die eine bestimmte Person beispielsweise im Falle des Todes, der Langlebigkeit oder der Berufsunfähigkeit wirtschaftlich absichert.
In dem Versicherungsvertrag wird ein Geldbetrag vereinbart, welcher dann im Falle des Falles an den Versicherungsnehmer oder auch an eine andere Bezugsperson ausgezahlt wird.
Liquidität
Unter dem Begriff Liquidität versteht man die Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens.
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Mandat
Ein Mandat ist ein erhaltener Auftrag bzw. eine erhaltene Ermächtigung. Somit ist eine bestimmte Person befugt etwas ausführen / durchführen zu können.
Mindestanlage
Die Mindestanlage beschreibt einen Mindestbetrag, den ein Anleger in einem bestimmten Fond anzulegen hat.
Mindestlaufzeit
Die geringst mögliche Laufzeit für einen bestimmten Vertrag wird als Mindestlaufzeit bezeichnet.
Muskelhypothek
Die Muskelhypothek ist eine Eigenleistung, die in Verbindung mit dem Kauf bzw. dem Bau einer Immobilie entsteht.
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Nachfinanzierung
Bei einer Nachfinanzierung nimmt ein Gläubiger neben einem Baudarlehen zusätzlich einen weiteren Kredit auf, da die kalkulierten Kosten des Bauvorhabens das Darlehensbudget überschreiten.
Nebenkosten
Nebenkosten, auch bezeichnet als Betriebskosten, sind alle zusätzlichen Kosten die neben den Hauptkosten anfallen. Hierzu zählen beispielsweise Strom-, Wasser- und Heizkosten, sowie Kosten für die Hausreinigung und die Gartenpflege.
Negativbescheid
Ein Negativbescheid ist eine vom Amt ausgestellte Bescheinigung, welche besagt, dass auf das betroffene Grundstück keine vermögensrechtlichen Ansprüche geltend gemacht werden können.
Negativbescheinigung
Um die Stellung des Vorkaufsrechts in Erfahrung zu bringen, bedarf es der Ausstellung einer Negativbescheinigung. Mit dieser Bescheinigung versichert die Gemeinde, dass kein Vorkaufsrecht existiert oder aber dieses Recht gar nicht erst ausgeübt wird.
Negativerklärung
Die Negativerklärung, auch Negativklausel genannt, ist eine Art Sicherungsmittel. Dabei wird eine Verpflichtung zusätzlich im Vertrag festgehalten, welche besagt das der Darlehnsnehmer gegenüber dem Darlehnsgeber bis zur endgültigen Darlehenstilgung keine weiteren Verbindlichkeiten ohne dessen Einverständnis eingehen darf.
Nettorendite
Unter der Nettorendite ist der Ertrag einer Geldanlage zu verstehen, wobei Steuern und andere Abgaben von der Rendite abgezogen werden. Die Bruttorendite bildet das Gegenstück zur Nettorendite.
Nominalzins
Der Nominalzins ist der jährlich zu zahlende Darlehenszinssatz.
Notaranderkonto
Ein Notaranderkonto ist ein Bankkonto, welches ein Notar im eigenen Namen für einen Dritten unterhält.
Nichtveranlagungs-Bescheinigung
Eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung kann beim Finanzamt beantragt werden, wenn ein Anleger über geringe Einkünfte verfügt und dadurch nicht zur Einkommenssteuer veranlagt werden kann.
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Option
Eine Option besagt einer Person, ein vertraglich vereinbartes Angebot innerhalb einer festgelegten Frist anzunehmen bzw. abzulehnen.
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Pflichteinlage
Die Pflichteinlage ist eine Einlage und kann beispielsweise ein Geldbetrag sein. Dabei verpflichtet sich ein Gesellschafter aufgrund eines Vertrages gegenüber einer Gesellschaft eine Einlage in bestimmter Höhe zu leisten.
Portfolio
Ein gesamter Wertpapierbestand einer Person oder eines Unternehmens wird als Portfolio bezeichnet.
Progressionsvorbehalt
Der Progressionsvorbehalt ist eine Regelung, bei der eine zu niedrige Besteuerung von Personen verhindert wird. Dabei wird die Existenz der steuerfreien Einkünfte des Betreffenden berücksichtigt.
Prolongation
Bei einer Darlehensverlängerung spricht man von einer Prolongation.
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keine Einträge
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Rangrücktritt
Ein Rangrücktritt ist die Erklärung eines Gesellschafters für sein Gesellschafterdarlehen, bei der er auf seinen Forderungsanspruch verzichtet, insofern die Forderungsrückzahlung zu einer Überschuldung der Gesellschaft führen könnte.
Rangstelle
In das Grundbuch werden die Gläubiger einer Immobilie eingetragen, wobei eine bestimmte Reihenfolge festgelegt wird. Diese Hierarchie wird als Rangstelle bezeichnet.
Rate / Ratenzahlung (Kreditrate, Sparrate)
Der Begriff Rate ist im Allgemeinen eine Messgröße für einen bestimmten Zeitraum. Eine Kreditrate ist eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung (Ratenzahlung) und vom Kreditnehmer an den Kreditgeber für einen geliehenen Geldbetrag (z. B. Darlehen) zu entrichten.
Dabei fallen Zins- und Tilgungsleistungen an. Bei der Sparrate handelt es sich ebenfalls um eine monatlich zu entrichtende Teilzahlung, um seinen Vermögen aufzubauen.
Refinanzierung
Bei der Refinanzierung handelt es sich um die sogenannte Gegenfinanzierung. Dabei verschafft sich die Bank die benötigten Mittel in Form von eigener Kreditaufnahme, Verpfändung o. Ä., um einem Unternehmen einen Kredit gewährleisten zu können.
Reingewinn
Das positive Ergebnis eines Geschäftsjahres wird als Reingewinn bezeichnet. Die Ergebnisermittlung erfolgt über die Gewinn- und Verlustrechnung.
Rendite
Eine Rendite ist der jährliche Ertrag für eine Geldanlage.
Rentabilität
Der Begriff Rentabilität ist eine Kennzahl und beschreibt das Verhältnis der Gewinngröße zum eingesetzten Kapital.
Rente
Die Rente (Altersvorsorge) ist eine Leistung aus der gesetzlichen oder privaten Rentenversicherung.
Restschuld
Der noch nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt getilgte Darlehensteil wird als Restschuld bezeichnet.
Risikolebensversicherung
Eine Risikolebensversicherung ist eine Versicherung, die für die Besicherung eines Kredites oder für die Abschierung einer hinterbliebenen Person abgeschlossen wird.
Rücklagen
Überschüsse aus der wirtschaftlichen Betriebstätigkeit werden als Rücklagen bezeichnet. Sie werden für die zukünftige Finanzierung eingesetzt.
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Schufa
Der Begriff Schufa ist die Abkürzung für die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Hierbei handelt es sich um eine gemeinschaftliche Einrichtung, welche Mitgliedsinstitute vor Kreditverluste bewahren wollen. D
ie möglichen Kreditnehmer werden auf Kreditwürdigkeit untersucht.
Schulden
Schulden umschreiben die Summe aller Verbindlichkeiten einer Person.
Schuldübernahme
Bei der Schuldübernahme wird das personelle Schuldverhältnis geändert. D.h. die bestehenden Verbindlichkeiten des Schuldners werden auf eine andere Person übertragen.
Sondernutzungsrecht
Das Sondernutzungsrecht befähigt einer Person einen Teil des Gemeinschaftseigentums alleinig nutzen zu können.
Sondertilgung
Eine zusätzliche Tilgung, die über die im Kreditvertrag vereinbarten Leistungsraten hinausgeht, wird als Sondertilgung bezeichnet.
Sparbuch
Bei dem Sparbuch handelt es sich um eine Spareinlage bei einem Kreditinstitut, welche als unbefristete Geldanlage dient. Auf das Sparbuch zahlt der Eigentümer monatliche Geldbeträge ein.
Sparerfreibetrag
Der Sparerfreibetrag beschreibt die steuerfreien Einkünfte aus dem Kapitalvermögen. Der Begriff wurde im Januar 2009 mit Einführung der Abgeltungssteuer von dem Sparer-Pauschbetrag abgelöst.
Sparkonto
Das Sparkonto wird bei einem Kreditinstitut angelegt und dient ausschließlich der Geldanlage. Monatliche Geldbeträge werden auf das Sparkonto gebucht.
Steuern
Steuern sind Geldleistungen ohne eine Funktion der Gegenleistung. Jede steuerpflichtige Person zahlt Steuern an ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen, wobei die Steuern anhand des Einkommens berechnet werden.
Die Steuerzahlungen dienen in der Regel der Finanzierung des Staates und stellen somit eine Vermögensminderung für die Steuerschuldner dar.
Steuersatz
Der Steuersatz bildet die Grundlage für die Bemessung der Steuer und ermittelt somit die Höhe der Steuerbelastung.
Strategie (3-Quellen-Strategie)
Im Bereich der Wirtschaft meint der Begriff Strategie eine längerfristig geplante Verhaltensweise zur Erreichung von Zielen.
Das Anlagekonzept der 3-Quellen-Strategie weist die Eigenschaften einer Strategie auf und setzt sich aus drei unterschiedlichen Renditequellen zusammen. Zum einen wird ein Teil des Anlegerkapitals in Immobilien investiert und ein weiterer Teil in Firmenbeteiligungen.
Das restliche Kapital wird von einer erfahrenen Schweizer Vermögensverwaltung gemanagt. Ziel ist es das Kapital effektiv anzulegen, um den höchst möglichen Gewinn zu erzielen.
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Teilauszahlungszuschlag
Die in einem Darlehensvertrag vereinbarte Summe kann in mehreren Teilen an den Kunden ausgezahlt werden. Der dabei entstehende Mehraufwand wird als Teilauszahlungszuschlag bezeichnet und ist vom Darlehensnehmer an das Kreditinstitut zu entrichten.
Teilungserklärung
Die Bekundung der Aufteilung einer Immobilie in mehrere getrennte Bereiche (Wohnungen) wird als Teilungserklärung bezeichnet.
Erst mit der Erstellung von Wohnungsgrundbüchern wird die Erklärung wirksam. Nun können die Miteigentumsanteile veräußert und selbstständig belastet werden.
Thesaurierung
Bei der Thesaurierung werden sofort anzulegende Zinserträge und Dividenden einbehalten wodurch dann ein Zinseszins-Effekt entsteht.
Tilgung
Eine Tilgung ist ein regelmäßig abzuzahlender Teilbetrag. Ziel ist es die bestehenden Verbindlichkeiten zu begleichen.
Tilgungsaussetzung
Zwischen den Vertragspartnern kann auch eine Tilgungsaussetzung vereinbart werden. Hierbei muss der Darlehensnehmer nur die Zinsen des Darlehensbetrags begleichen.
Tilgungsfreie Jahre
Tilgungsfreie Jahre besagen, das der Tilgungsbeginn der Darlehensschuld erst zu einem vereinbarten Zeitpunkt nach der Darlehensauszahlung beginnt.
Tilgungsplan
Der Tilgungsplan gibt Auskunft über den Verzinsungs- und Tilgungsverlauf eines Darlehens.
Tilgungsverrechnung
Hierbei wird eine Vereinbarung über den Verrechnungszeitpunkt der Tilgungsrate getroffen. Die Tilgungsleistung kann zu verschiedenen Terminen verrechnet werden, z.B. monatlich, vierteljährlich oder jährlich.
Die Tilgungsverrechnung kann auch zum vereinbarten Zahlungstermin erfolgen.
Treuhänder / Treuhandvertrag
Eine Person die ein Recht für einen Treugeber verwaltet, wird als Treuhänder bezeichnet. Die Vereinbarung über eine Treuhandschaft wird dann mit dem Treuhandvertrag besiegelt.
Treuhandzahlung
Der Begriff Treuhandzahlung umschreibt den Prozess der Darlehensauszahlung an das Kreditinstitut. Dabei müssen wichtige Auflage erfüllt werden. So darf die Weitergabe der Darlehenssumme nur unter bestimmten, vorab festgelegten Voraussetzungen erfolgen.
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Umschuldung
Unter Umschuldung ist die Ablösung einer bereits bestehenden Schuld mit einer neuen Schuld zu verstehen. Dabei kann der Schuldner Vereinbarungen, wie beispielsweise niedrigere Zinsen oder tilgungsfreie Zeiten mit dem Gläubiger treffen. Auch die Aufnahme eines zusätzlichen Kredits oder Darlehens bei einem weiteren Kreditinstitut ist möglich.
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Venture Capital
Der Begriff Venture Capital wird mit Risikokapital übersetzt. Haftendes Eigenkapital und eigenkapitalähnliche Mittel werden dabei mit einer zeitlichen Begrenzung einem Unternehmen bereitgestellt.
Verkehrswert
Der Verkehrswert, auch Marktwert genannt, ist der aktuelle Wert einer Immobilie. Die Wertermittlung erfolgt mittels eines Gutachtens.
Vermögenswirksame Leistungen
Vermögenswirksame Leistungen sind vereinbarte Geldleistungen vom Arbeitgeber und dienen der Vermögensbildung. Der Arbeitgeber überweist den Betrag direkt auf das Anlagekonto des Arbeitnehmers. Optional kann der Arbeitgeber Einzahlungen auf sein Konto vornehmen.
Vorfälligkeitsentschädigung
Das Entgelt, welches für die außerplanmäßige Darlehensrückführung während der Zinsfestschreibung eingesetzt wird, ist als Vorfälligkeitsentschädigung zu bezeichnen.
Vorkaufsrecht
Bei dem Vorkaufsrecht handelt es sich um ein gesetzliches oder vertragliches Recht, in welchem ein Kaufvertrag zwischen einem Eigentümer, einer Sache und einem Dritten geschlossen wird. Dabei kann eine weitere Person (Vorkäufer) anstelle des Dritten in diesen Vertrag einsteigen.
Bei Ausübung des Vorkaufsrechts ist es dem Vorkäufer erlaubt die Übereignung der verkauften Sache vom Verkäufer zu verlangen. Ist die Sache jedoch bereits an den Dritten übereignet, so kann der Vorkäufer beim Dritten keine Herausgabe verlangen.
W
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Wegerecht
Das Wegerecht ist ein gesetzliches oder vertragliches Recht bei dem sich die Nutzung eines Weges über ein fremdes Grundstück nur auf den Durchgang bzw. die Durchfahrt beschränkt.
Wertpapier / Aktien
Ein Wertpapier wird als Urkunde bezeichnet, worin ein privates Recht verbrieft wird. Um dieses Recht geltend machen zu können, muss man im Besitz dieser Urkunde sein. Aktien aber auch Schuldverschreibungen sind Wertpapiere. Mit einer Aktie ist das Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft belegt.
Wohnrecht
Bei dem Wohnrecht handelt es sich um ein gesetzliches Recht, welches besagt, dass eine Person dazu befugt ist ein Gebäude bzw. ein Gebäudeteil als Wohnung unter Ausschluss des Immobilieneigentümers nutzen zu können.
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keine Einträge
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Zinsbindungsfrist
Eine Zinsbindungsfrist ist der Zeitraum, in der der in einem Kreditvertrag vereinbarte Zinssatz beschlossen wird. Ausschlaggebend dabei ist, dass sich keine Zinsveränderungen erfolgen. Nach Ablauf ist eine neue Zinsbindungsfrist erforderlich.
Zinsen
Ein Kreditnehmer zahlt Zinsen an einen Kreditgeber für die Überlassung des Geldes. Somit bildet der Zins einen Preis.